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Die Gesundheit geht vor

Heutzutage ist es möglich, sich gegen fast alles impfen zu lassen. Notwendig ist das nicht immer. Bei einer Reise, wie wir sie geplant haben, sollte man sich jedoch vorher gut informieren, welche Impfungen empfehlenswert sind und in welchen Abständen geimpft werden sollte, denn jede Impfung ist für den Körper eine Belastung.

 

Wir sind rechtzeitig (ca. 6 Monate vor Abreise) zum Reisemediziner gegangen und haben uns beraten lassen. Zum Glück besteht in keiner der Länder eine Impfpflicht von besonderen Impfungen, die die Einreise beeinflussen. Allgemein wird empfohlen:

 

Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und FSME.

 

Da wir bereits öfter im Ausland waren, waren viele Impfungen bereits abgedeckt. Bei mir fehlte Hepatitis A (2. Impfung), Typhus, Tollwut (3 Impfungen) und FSME (3 Impfungen). Ich habe alle Imfpungen mit genügend Abstand zueinander (2 Wochen) durchführen lassen. Lediglich gegen Tollwut habe ich mich entschieden, da ich das Risiko und die Wahrscheinleichkeit an Tollwut zu erkranken zu gering und damit als einschätzbar halte. Eine Behandlung kann in den zubereisenden Ländern (nahezu) gewährleistet werden. Für mich heißt das: Keine Tiere anfassen und mit Abstand betrachten.

Alex hatte bereits wegen einer Reise nach Namibia Tollwut geimpft bekommen. Er musste lediglich Hepatites A (2. Impfung) vervollständigen.

 

Den Impfausweis solltet ihr unbedingt auf die Reise mitnehmen und als Kopien sichen verstauen.

 

Besondere Bestimmung:

 

Kirgisistan

Wenn du aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommst, solltest du bei Grenzübertritt eine Gelbfieberimpfung vorweisen können.

 

 

 

Die Reiseapotheke

 

Das Erstellen einer Reiseapotheke ist recht aufwendig und will gut durchdacht sein. In einigen Ländern wird eine direkte Medikamentenversorgung auf größere Städte beschränkt sein. Da wir jedoch planen meist außerhalb dieser Städte unterwegs zu sein, möchten wir eine Grundaustattung dabei haben.

 

  • Schmerz- und Fiebermittel (Paracetamol)
  • Fieberthermometer
  • Desinfektionsmittel und Wundspray für die Haut (Sagrotan und Hansaplast)
  • Verbandsmaterial (Verbanskasten PKW), Blasenpflaster (Compeed)
  • Sonnenbrand, Wund- und Heilsalbe (Panthenol-Salbe, Zink Paste und Hametum)
  • Hautentzündungen (Hydrocortison Hexal)
  • Reiseübelkeit, Verstopfung und Sodbrennen, Durchfall (Iberogast)
  • Entzündungen Mundraum (Kamistad Gel)
  • Insektenschutz und Insektenstiche, Juckreiz (Zedan, Autan)
  • Erkältungssymptome (Zinkorot, Vitamin C, Angocin)
  • Nasenspray (tetesept)
  • Allergien (Cetirizin)
  • Elektrolytmischung
  • Schere, Pinzette und Zeckenkarte
  • Blasenentzündung (Aqualibra, H&S Schachtelhalmkraut Nr. 27)
  • evtl. Scheidenpilzinfektionen (MultiGyn ActiGel)
  • Regelschmerzen (Agnucaston)
  • Natron (diacleanshop.com/natron/85-anwendungen/, gesund-vital.de/hausmittel-natron-wofuer-verwenden)

 

Elektrolytmischung

 

Um bei Durchfall die Salz- und Glucosetrinklösung nach WHO-Empfehlung zuzubereiten, werde nachfolgende Zutaten benötigt:

  • 4 Teelöffel Zucker
  • ¾ Teelöffel Salz
  • 1 Tasse Orangensaft oder ersatzweise 2 Bananen dazu essen
  • 1 Liter Mineralwasser oder industriell aufbereitetes Wasser

Rühren Sie Salz und Zucker in die Mischung aus Orangensaft und Wasser ein. Achten Sie darauf, dass Sie nur industriell aufbereitetes oder Mineralwasser verwenden. Leitungswasser kann in einigen Ländern mit Bakterien belastet sein. Die Trinkmenge sollte etwa 40 ml pro kg Körpergewicht innerhalb von 24 Stunden betragen. Dies entspricht bei einem Körpergewicht von 75 kg drei Litern pro Tag. (Quelle: www.sos.de › who-trinkloesung-bei-durchfall)