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Die Gesundheit geht vor

Aktualisierung Jan. 2022

2022: In der Impfambulanz der Ruhr-Uni Bochum haben wir uns für den zweiten Antritt unserer Reise erneut beraten lassen. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Informationen und Impfungen, nachfolgend in diesem Artikel, wurde uns nahe gelegt, uns gegen Meningokokken ACWY impfen zu lassen. Meningokokken sind Bakterien. Sie werden durch Tröpfcheninfektion (z. B. Niesen, Husten, Küssen) von Mensch zu Mensch übertragen. Der Krankheitsverlauf kann sehr schnell gefährlich werden und die Nachfolgen sind nicht zu unterschätzen. Wir haben uns für diese Impfung entschieden.

Mai 2019

Heutzutage ist es möglich, sich gegen fast alles impfen zu lassen. Notwendig ist das nicht immer. Bei einer Reise, wie wir sie geplant haben, sollte man sich jedoch vorher gut informieren, welche Impfungen empfehlenswert sind und in welchen Abständen geimpft werden sollte, denn jede Impfung ist für den Körper eine Belastung.

 

Wir sind frühzeitig (ca. 6 Monate vor Abreise) zum Reisemediziner gegangen und haben uns beraten lassen. Allgemein wird empfohlen:

 

Impfungen gegen Hepatitis A (2 Impf. in 6 Mon.), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B (3 Impf. in 6 Mon.), Typhus (1x Spritz- oder Scluckimpf.), Tollwut (2 Impf. in 7 T. (WHO) o. 3 Impf. in 28T) und FSME (3 Impf. in 15 Mon.).

 

Da wir bereits öfter im Ausland waren, waren viele Impfungen bereits abgedeckt. Sollte es euch nicht möglich sein, die benötigten Zeitspannen zum Erreichen des vollständigen Impfschutzes einzuhalten, kann auch die letzte Impfung in manchen Fällen erstmal ausgespart werden. Der Impfschutz ist dann nicht volltsändig, aber schon wirksam. Euer Reisemediziner wird euch entsprechend beraten können.

 

Den Impfausweis solltet ihr unbedingt auf die Reise mitnehmen und als Kopien sichen verstauen.

 

Besondere Bestimmung:

 

Kirgisistan

Wenn du aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommst, solltest du bei Grenzübertritt eine Gelbfieberimpfung vorweisen können.

 

 

 

Die Reiseapotheke

 

Das Erstellen einer Reiseapotheke ist recht aufwendig und will gut durchdacht sein. In einigen Ländern wird eine direkte Medikamentenversorgung auf größere Städte beschränkt sein. Da wir jedoch planen meist außerhalb dieser Städte unterwegs zu sein, möchten wir eine Grundaustattung dabei haben.

 

  • Schmerz- und Fiebermittel (Paracetamol, Ibuprofen)
  • Fieberthermometer
  • Desinfektionsmittel und Wundspray für die Haut (Sagrotan und Hansaplast)
  • Verbandsmaterial (Verbanskasten PKW), Blasenpflaster (Compeed)
  • Sonnenbrand, Wund- und Heilsalbe (Panthenol-Salbe, Zink Paste und Hametum)
  • Hautentzündungen (Hydrocortison Hexal)
  • Reiseübelkeit, Verstopfung und Sodbrennen, Durchfall (Iberogast, Pantoprazol)
  • Entzündungen Mundraum (Kamistad Gel, Dolodobendan)
  • Insektenschutz und -stiche, Juckreiz (Autan)
  • Erkältungssymptome (Zinkorot, Vitamin C, Angocin)
  • Nasenspray (Tetesept)
  • Allergien (Cetirizin)
  • Elektrolytmischung (Kochsalz)

 

Elektrolytmischung

 

Um bei Durchfall die Salz- und Glucosetrinklösung nach WHO-Empfehlung zuzubereiten, werde nachfolgende Zutaten benötigt:

  • 4 Teelöffel Zucker
  • ¾ Teelöffel Salz
  • 1 Tasse Orangensaft oder ersatzweise 2 Bananen dazu essen
  • 1 Liter Mineralwasser oder industriell aufbereitetes Wasser

Rühren Sie Salz und Zucker in die Mischung aus Orangensaft und Wasser ein. Achten Sie darauf, dass Sie nur industriell aufbereitetes oder Mineralwasser verwenden. Leitungswasser kann in einigen Ländern mit Bakterien belastet sein. Die Trinkmenge sollte etwa 40 ml pro kg Körpergewicht innerhalb von 24 Stunden betragen. Dies entspricht bei einem Körpergewicht von 75 kg drei Litern pro Tag. (Quelle: www.sos.de › who-trinkloesung-bei-durchfall)